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26. April 1986, 1:23:00 Uhr:
Im Block IV des KKW Tschernobyl beginnt
ein Test des Kühlwassersystems. |
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26. April 1986, 1:23:40 Uhr:
Die Notabschaltung misslingt. |
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26. April 1986, 1:23:44 Uhr:
Der Reaktor gerät ausser Kontrolle und explodiert. |
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26. April 1986:
In der drei Kilometer entfernten Stadt Pripyat leben zu dieser Zeit 45 000
Menschen, davon 16 000 Kinder. Sie geniessen den 26. April 1986 als ersten
warmen Frühlingssonntag. |
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26. April bis 4. Mai 1986:
Die grösste Menge an Radioaktivität wurde in den ersten zehn Tagen
freigesetzt. Es herrschte zunächst Nord- und Nordwestwind. Ende April
drehte der Wind Richtung Süden und Südosten. Jahreszeitlich bedingt gab es
häufige, aber lokal begrenzte Schauer. So kommt es zu einer regional und
lokal ganz unterschiedlichen Verteilung der Radioaktivität. |
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27. April bis 5. Mai 1986:
In etwa 1800 Helikopterflügen werden etwa 5000 Tonnen Löschmaterial wie
Sand und Blei auf den brennenden Reaktor abgeworfen. |
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27. April 1986:
Die BewohnerInnen der Kraftwerkssiedlung Pripjat werden evakuiert.
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28. April 1986, 21 Uhr:
Die sowjetische Nachrichtenagentur TASS teilt mit, dass es im
Kernkraftwerk Tschernobyl einen Unfall gegeben habe. Es seien Menschen zu
Schaden gekommen. Es werde eine Untersuchungskommission gebildet.
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28 April 1986, 23 Uhr:
Ein dänisches Laboratorium für Nuklearforschung gibt bekannt, dass im
Atommeiler Tschernobyl ein GAU (Grösster anzunehmender Unfall)
stattgefunden habe. |
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29. April 1986:
Die Meldung vom GAU in Tschernobyl läuft zum ersten Mal in den
deutschsprachigen Fernsehnachrichten. |